Krisen- und Suchtberatung


"Jeder Mensch erfährt irgendwann in seinem Leben Schicksalsschläge. In der Beratung findest du einen Ort zum Reden & Rasten um das Erlebte in deinem Tempo aufzuarbeiten." Carina Szauer



Krisensituationen

  • Beziehungskonflikte in der Familie oder Partnerschaft
  • Todesfälle und Suizid
  • Gewalterfahrungen- oder Androhungen
  • Überlastung und Überforderung
  • Drohender Arbeitsplatzverlust und Mobbing am Arbeitsplatz
  • Schwere Krankheit in der Familie oder selbst eine Diagnose bekommen
  • Lebensveränderungen die nicht bewältigbar erscheinen

Selbsthilfe?

Auf Krisen im Leben kann man sich kaum vorbereiten. Meist treffen einen die Schicksalsschläge ganz unverhofft. Der Mensch könnte sich selbst helfen indem er:

  • Warnreaktionen des Körpers erkennt
  • die akuten Probleme strukturiert und ordnet
  • Abwägt ob die Hilfe anderer notwendig  ist
  • Chancen wahrnimmt aus der Krise zu kommen
  • Gefahren der Überforderung erkennt

Menschen in Krisensituationen meinen, dass sie mit der Situation selbst umgehen können und auch müssen. 'Es geht niemanden etwas an.', 'Andere haben es doch auch geschafft die Trauer zu überwinden.' sind nur einige der Sätze, die für das vermeintliche Verarbeiten herangezogen werden. 

Oft werden Krisen auch verdrängt und das volle Ausmaß zeigt sich erst Monate oder Jahre später. Diese sogenannten verzögerten Krisen werden durch eine ähnlichen, jedoch abgeschwächten Vorfall wieder ausgelöst, der Kern der Krise liegt jedoch Jahre zurück. 



Auswirkungen

Eine Krise kann:

  •  Kurzschlusshandlungen auslösen
  • Aggression verstärken
  • Psycho-Somatische-Erkrankungen, heisst Erkrankungen ohne medizinische Diagnose fördern
  • chronisch werden

Eine langfristige, chronische Krise kann auch körperliche Symptome hervorrufen. Zittern, Schlafstörungen und Nervosität sind einige davon. Das Bearbeiten der Erlebten braucht Zeit & Ruhe um gut ins Leben integriert werden zu können. 


Krise & Sucht & Coabhängigkeit

Eine unbewältigte Krise ist oftmals der Weg in die Sucht.

 

Eine Abhängigkeit zeigt sich, indem der Konsum der Substanz Vorrang vor allem anderen hat. Zum Beispiel: Ist man früher gerne wandern gegangen, geht man heute lieber in die Bar um Alkohol zu trinken.

Studien haben belegt, dass das Suchtverhalten zu einer Umbildung im Gehirn führt. Das Verlangen nach dem Rauschmittel steht im Vordergrund und beherrscht das Denken und Wollen, alles andere ist nebensächlich. Somit verändert eine Sucht auch die Psyche

 

Die Zahl der Leidtragenden einer Sucht ist höher als die Statistiken belegen können. Hinter jedem Süchtigen gibt es die Männer, Frauen, Kinder, Freunde und Menschen, die sich Sorgen machen. Manche sind auch direkt von der Sucht eines Angehörigen betroffen sind: Frauen, die für ihren Partner lügen, Eltern die ihre Kinder decken und Kinder die die Aufgaben der Eltern übernehmen.

Diese Coabhängigen stellen ihr eigenes Leben hinten an und richten ihren Tagesablauf nach dem des Süchtigen um die Sucht zu kontrollieren und zu verheimlichen. Im Gedanken so die Sucht kontrollieren zu können wird Alkohol besorgt und den eigenen Hobbys nicht nachgegangen, um beim Süchtigen zu sein und zu verhindern, dass er oder sie konsumiert. Die Stimmung ist vom Verhalten des Süchtigen abhängig, das Problem des Süchtigen wird zum eigenen alltagsbestimmenden Problem. 

Experten sprechen vom ‚Coabhängigkeitssyndrom’: Angehörige zeigen ein suchtähnliches Verhalten um dem Süchtigen zu helfen und versuchen fast zwanghaft die Sucht des anderen zu kontrollieren. Gleichzeitig wird die Sucht jedoch verleugnet und für den Süchtigen gelogen - Anrufe im Büro, dass der Partner heute nicht zur Arbeit kommen kann, das Kind nicht in die Schule etc..


Was passiert in der Beratung?

Du erzählst mir, was dich zu mir geführt hat. In der Beratung selbst 'passiert' nur das, was du möchtest. Als Lebens- und Sozialberaterin bin ich zur Verschwiegenheit verpflichtet. Diese Verschwiegenheit bietet dir, neben meinen Praxisräumlichkeiten selbst, einen geschützten Rahmen zum Reden & Rasten.

Du entscheidest, was du erzählst und für dich stimmig und in Ordnung ist. Ich bin da, höre zu und frage manchmal nach. Durch das Reden und meinen Blick von 'Außen' bekommt das ganze große Thema mehr Struktur und es ergeben sich Lösungsansätze.


Du möchtest lieber raus in die Natur?

Du bewegst dich gerne und dir fällt das Reden in der Natur leichter? Gerne biete ich dir nach einem Erstgespräch in der Praxis die Möglichkeit an, die psychologische Beratung nach draußen zu verlegen. Wir vereinbaren einen Treffpunkt von dem wir weg starten und dabei die Beratung in der Natur bei einem leichten Spaziergang wirken lassen. 


 

 Feedback eines Klienten:

'Ohne die Beratung hier würde es mir heute 

nicht so gut gehen, Danke!


Beitrag

Die Einzelberatung dauert 50 Minuten, der Beitrag ist € 69. Die erste Einzelstunde kann zwischen 50-70 Minuten betragen, der € - Tarif bleibt gleich. Mehr Infos zu den Tarifen & vergünstigten 5er, 8er und 10er Blocks findest du hier.